Paddeln auf der Niers

Herrlich entspannend. Sechs Stunden lang paddeln und treiben lassen… Wenn die vielen Bremsen nicht gewesen wären, die uns permanent umschwirrten, wäre es perfekt gewesen. Dennoch sehr empfehlenswert!

Herrlich entspannend. Sechs Stunden lang paddeln und treiben lassen… Wenn die vielen Bremsen nicht gewesen wären, die uns permanent umschwirrten, wäre es perfekt gewesen. Dennoch sehr empfehlenswert!
Bevor ich es vergesse – vorgestern waren wir in der Arena Oberhausen, um den Klängen von Jan Delay und der Disko No. 1 zu lauschen. Wie erwartet, war das Konzert gigantisch…
Noch vor Bo, der die Vor-”Gruppe” darstellte, legte schon DJ Mad in gekonnt lässiger Art auf und unterhielt das Publikum gekonnt durch sehr schöne Beats. Ergänzt wurde er um Punkt acht Uhr durch das Bo – die beiden wollten die Arena schon mal ein wenig aufwärmen, was sie auch schafften. Besonders “Wir wollen feiern” stach aus den Tracks heraus und brachte auch den letzten Sitzenden dazu, nun doch endlich aufzustehen und mitzufeiern.
Nach einer sehr kurzen Unterbrechung betrat Jan Delay mit seiner Kapelle Disko No. 1 die Bühne – und von da an wurde es ein sehr kurzweiliger Abend mit einer Mischung aus unterschiedlichsten Musikstilen. Herr Delay lässt sich ja schwer in eine der musikalischen Schubladen pressen – und das bewies er auch in Oberhausen. Ich habe selten eine solch große Bandbreite an Musikstilen an einem Abend genossen: Nena, die Münchener Freiheit, Cypress Hill, Backstreet Boys, Van Halen, Lil John und viele andere wurden verarbeitet…
Die Band wurde natürlich auch noch vorgestellt – allerdings mussten die Bandmitglieder sich rappend präsentieren. Am meisten honoriert wurden dabei natürlich Reime, die auf den Abend gemünzt waren… Der Gitarrist (?) stellte sich beispielsweise mit “Eigentlich wollt’ ich mit der Fähre heut’ nach Dover brausen, aber es ist ja viel geiler hier in Oberhausen” vor… Sehr nett.
Alles in allem ein sehr gelungener Abend – live is Jan Delay wärmstens zu empfehlen!
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